Winter bedeutet Schnee. Die Besitzer der Immobilien in manchen Regionen können sich sicher noch an das Schneechaos erinnern. Der Name Kyrill ist deshalb heute noch in aller Munde. Viele Immobilien nahmen im Januar 2007 Schaden, weil eine Flut von Schnee, ein starker Wind und dementsprechend viele umgestürzte Bäume in ganz Europa zu beklagen waren.

Die einzigen, die sich über die Massen von Schnee richtig freuen konnten, waren die Kinder, sofern sie rodeln, Schneemänner bauen und Schifahren konnten. Die Erwachsenen blickten eher sorgenvoll auf die Dächer der Immobilien, die sich unter der Schneelast zu biegen drohten. Manche Gebäude waren vom Einsturz bedroht. In vielen Orten wurden Feuerwehr, Bundeswehr und THW mobilisiert, um die Dächer abzuschaufeln und so vom Druck zu befreien.

Seither war der Winter nicht mehr so stark, wie im Jahr 2007. Die Besitzer von Immobilien haben jedoch auch bei leichterem Schneefall die Verantwortung auf ihren Schultern liegen. Nirgends am Haus darf Nässe hereindringen, und auch die Gehwege und Zufahrten müssen von Eis und Schnee befreit werden. Dazu gehört es nicht nur, frisch gefallenen Schnee nach Möglichkeit sofort wegzuräumen, sondern durch Auftausalz und Split für rutschsicheres Gehen und Fahren zu sorgen.

Wie jetzt erst wieder in den Nachrichten bekannt wurde, geht von Immobilien im Winter noch eine andere Gefahr aus. Die Eiszapfen, die von Dachrinnen herab wachsen, können beim Herabfallen eine große Wucht erlangen. Kracht ein solcher Eiszapfen einem Fußgänger von oben in hoher Geschwindigkeit auf den Kopf, sind schwere Verletzungen unvermeidbar. Warnschilder, notfalls aber auch die Entfernung der Eisgebilde, gehören also ebenfalls zu den Pflichten der Immobilienbesitzer, gleich, ob vermietet oder selbst bewohnt.