Leer stehende Immobilien verschaffen ihren Besitzern vor allem eines: unnötige Kosten. Gebäudeversicherung, Instandhaltung und andere laufende Kosten sind auch zu zahlen, wenn man ansonsten keinen Nutzen aus den Immobilien zieht. Ein Verkauf ist nicht immer lohnenswert, denn die Situation lässt es leider zur Tatsache werden, dass die Immobilien zu manchen Zeiten, wenn überhaupt, dann nur zu einem sehr weit unter Wert gelegenen Preis verkauft werden können. Die Besitzer solcher Wohnungen, Häuser und Lagerhallen, Geschäfts- und Büroräume müssen sich etwas einfallen lassen, um nicht lange Zeit für etwas bezahlen zu müssen. Investiert man nicht in Sanierung und Instandhaltung, können die Immobilien schnell an Wert verlieren. Über Jahre aber eine nutzlose Immobilie instand zu halten, ist ein Kostenfaktor in enormer Höhe.

Es gibt die Möglichkeit, Lagerhallen zum Beispiel als Wintergaragen zu vermieten. Die Besitzer von Sportwägen und Motorrädern suchen händeringend günstige Unterstellmöglichkeiten für ihre Fahrzeuge, solange sie sie witterungsbedingt nicht nutzen können. So lässt sich wenigstens in den kalten Monaten etwas Geld verdienen, man bleibt nicht auf allen Kosten sitzen.

Des Weiteren können natürlich Büroräume für Besprechungen oder Seminare vermietet werden. Viele Unternehmen haben keinen großen Seminarraum, in dem sie alle Mitarbeiter zu einer Besprechung sammeln können, deshalb müssen sie für so eine große Versammlung oder einem Seminar für die ganze Belegschaft immer wieder Säle anmieten. Auch hier kann die leer stehende Immobilie angeboten werden, wenn solche Räumlichkeiten gegeben sind. So kommen auch auf diese Art und Weise ein paar Euros in die Kasse und minimieren die Kosten der Immobilien. Unzählige weitere Möglichkeiten können je nach Kreativität des Besitzers ebenfalls in Betracht gezogen werden.