Nicht immer sieht eine Immobilie nach dem Umbau noch so aus, wie vorher. Es ist in den meisten Fällen so, dass nach getaner Arbeit ganz andere Verhältnisse herrschen und der Eigentümer dafür eine Menge Geld in die Hand nehmen musste.

Dort, wo einst in einem alten Bauernhaus die Küche und die große Stube, meistens in einem Raum untergebracht waren, kann zum Beispiel ein stylisches Wohnzimmer entstehen. Dazu ist es aber nötig, die Wasseranschlüsse in einen anderen Raum der Immobilie zu verlegen, denn ohne eine Küche kommt man nicht aus. Die Wohnraumaufteilung sollte aber logisch sein, denn es nutzt nichts, wenn die Küche dann im oberen Stockwerk eingebaut wird, die Speisekammer aber im Erdgeschoss verbleibt. Nicht immer ist die Raumhöhe, die in früheren Zeiten in mancher Immobilie mehr als niedrig war, für die heutigen Verhältnisse passend. Es würde viel Aufwand bedeuten, die Decke anzuheben, wenn dies überhaupt möglich wäre. Vielleicht hilft es, die Balken freizulegen, damit zumindest optisch eine nach oben hin gerichtete Vergrößerung des Raumes entstehen kann.

Es ist nicht immer damit abgetan, die Wände zu renovieren, die Böden, Fenster und Türen zu erneuern. Manchmal muss eben die Verteilung der Wohnräume überdacht, müssen Zwischenwände herausgerissen oder neue eingezogen werden. Wer hier keine Ahnugn von Statik hat, sollte sich einen Fachmann ins Haus holen, der erkennen kann, ob es sich hier um eine tragende Mauer handelt, oder ob diese bedenkenlos entfernt werden kann. Das Risiko, durch die neue Wohnraumverteilung den Einsturz der Immobilie aufs Spiel zu setzen, ist groß, wenn man keine Kenntnisse hat.