Jahrelang leben manche Menschen in ihren Mietwohnungen, bis ihnen auf einmal eine Allergie das Leben zur Hölle macht. Wie von Zauberhand hat man auf einmal mit Heuschnupfen zu kämpfen. Schuld ist ein Wäldchen, ein Getreidefeld oder ein anderer Einfluss, dem man aber auch nicht entrinnen kann, außer man zieht um. Schweren Herzens entscheiden sich die Mieter dann, mit dem Vermieter zu reden. Dieser muss die Wohnungen inserieren, oder die Mieter selbst müssen für einen Nachmieter sorgen. Der Umzug und der Wohnungswechsel sollten so geplant werden, dass er nicht in die schlimmste Zeit, in der die Symptome der Allergie am heftigsten sind, fällt.

Es fällt solchen Menschen sicher nicht leicht, zu sehen, wie die Vermieter die Wohnungen inserieren, obwohl sie doch selbst so sehr mit ihnen verbunden sind. Da es aber nur die Möglichkeiten gibt, entweder auszuharren, oder zu flüchten, müssen sich die Kranken und ihre Angehörigen wohl ihrem Schicksal ergeben. Vor allem, wenn die Symptome Jahr für Jahr, wenn die Pollen fliegen, schlimmer werden, und in asthmatischen Anfällen gipfeln, ist es ratsam, trotz Heimweh nachzugeben. In einer weniger ländlichen Umgebung können die Anfälle weniger stark werden. Ist es nur ein bestimmter Baum, eine einzelne Pflanze, auf die man allergisch reagiert, ist es noch leichter, einen Platz zu finden, an dem man weit genug weg wohnt.

Sicher wird man beim Verlassen der alten, geliebten Wohnung hoffen, dass man die neue Bleibe nicht auch bald wieder aufgeben muss, weil sich die Bedingungen in der Umgebung verändert haben. Vielleicht ist aber auch die Medizin bis dahin so weit, dass man sich das Wohnungen inserieren sparen kann, weil die Symptome kaum noch zu bemerken sind.