Bei den einen öfter, bei den anderen nur alle paar Jahre, aber in jeder Wohnung doch immer wieder muss es einfach getan werden: Die Wände brauchen neue Farbe. Meistens ist es damit nicht abgetan. Vielleicht gibt es neue Möbel, vielleicht gibt es andere Veränderungen, manchmal machen auch Missgeschicke ein Ausweißen nötig. In jedem Fall wird es sicher arbeitsintensiv und unbequem, zumindest für einen oder sogar mehrere Tage. Je nachdem, ob die ganze Wohnung oder nur einzelne Räume zur Renovierung anstehen, muss man sich vor Arbeitsbeginn schon genügend Farbe nach Hause holen. Es ist lästig, wenn mitten im eifrigsten Gefecht die Farbe alle ist, und dann vielleicht auch noch der Baumarkt eben zu gemacht hat. Einige Helfer schaden sicher nicht. Schon das Verrücken und Abdecken der Möbel ist alleine nicht nur öde, sondern auch schwer. Auf die wenigen Euro, die ein zusätzlicher Pinsel und eine zusätzliche Rolle kosten, kann man meist dankend verzichten. Dafür macht nämlich die Arbeit doppelt Spaß und dauert nur halb so lange.

Grundsätzlich sollte man beim Streichen der Wohnung immer überlegen, ob man in Weiß oder in einer Farbe streicht. Das eigene Wohlbefinden hängt unter anderem auch davon ab, in welcher Umgebung man sich aufhält. Es kann also durchaus einen Unterschied machen, ob man sich in dunklen oder hellen Räumen aufhält. Wer nicht abdeckt, ist selber schuld. Er wird einige Zeit damit verbringen, die Holzdecken, Möbel und Böden zu schrubben, bis die Farbflecken wieder alle und restlos entfernt sind. In einer frisch gestrichenen Wohnung riecht es wieder frisch und sauber. Man fühlt sich auch gleich viel wohler.