Manche Eltern würden es nicht schaffen, ihre Wohnung in Ordnung zu halten, wenn sie nicht ihre Kinder als fleißige Helfer hätten. Stehen beide Eltern in der Berufstätigkeit, ist der Zeitplan oft sehr eng gestrickt. Selbst, wenn ein Elternteil von zu Hause aus arbeitet, bleibt manchmal nicht die Zeit, sich um den Haushalt zu kümmern. Bevor die Wohnung dann aussieht, wie ein Schlachtfeld, müssen die Kinder ran. Die Eltern stehen die ganze Woche in der Pflicht und können ihre Arbeit nicht vernachlässigen. Dass es den Kindern nicht immer schmeckt, mit anpacken zu müssen, versteht sich eigentlich von selbst. Dennoch sehen es die meisten ein und helfen mit, wenn auch nicht immer mit einem allzu freundlichen Gesicht.

Der Staubsauger muss alle paar Tage durch die Wohnung eilen und der Müll und der Kompost müssen zu den dafür vorgesehenen Tonnen gebracht werden. Auch der Abwasch sollte nach Möglichkeit jeden Tag beseitigt werden, da sich sonst Berge von Geschirr ansammeln, für deren Beseitigung dann niemand die rechte Lust mehr findet. Hier wäre es gut, einen Geschirrspüler anzuschaffen, denn kaum ein Jugendlicher wird sich freuen, das Geschirr einer vierköpfigen Familie jeden Tag beinahe alleine spülen zu müssen. So wird nach dem Essen einfach das Geschirr zusammen in die Maschine geräumt und damit ist die Arbeit auch schon fast erledigt.

Ob bei der Wäsche, beim Fensterputzen oder jedem anderen Bereich in der Wohnung: Nur, wenn alle an einem Strang ziehen, ist die Arbeit zu bewältigen. Da dürfen die Eltern nicht alles auf die Kinder abwälzen, aber die Kinder sich auch nicht immer aus der Affäre ziehen. Belohnungen sind sicher drin, wenn beide Eltern arbeiten gehen.