Ein Wasserrohrbruch in der Wohnung ist immer ein Desaster, ganz gleich, ob es sich um Eigentum oder Mietwohnungen handelt. Oft sind es nur kleinere Lecks, die eine Wasserleitung hat und das Wasser tropft schon einige Zeit in eine Mauer oder sammelt sich in einer Decke, bis man dann eine feuchte Stelle irgendwo in der Wohnung entdeckt. Geht man der Sache dann auf den Grund, stellt sich heraus, dass die Katastrophe eigentlich schon komplett ist. Vielleicht hat sich aufgrund der dauernden und unbemerkten Nässe schon Schimmel gebildet; dann ist es mit einer kleinen Reparatur nicht mehr abgetan. Ein Anruf, bei einem Installateur ist nicht mehr zu vermeiden. Als Mieter muss man natürlich umgehend seinen Vermieter informieren, dass dieser sich auf der Stelle um die Angelegenheit kümmern kann.

Die Wand oder die Decke müssen natürlich aufgeschlagen werden, um den Rohrbruch freizulegen. Erst dann kann der Verursacher der feuchten Wohnung beseitigt werden. Hier sind unsachgemäß durchgeführte Flickarbeiten nicht angebracht. Der Fachmann muss her, es sei denn, jemand hat so viel handwerkliches Geschick, dass er die Arbeit fachmännisch erledigen kann. Nach dem Abtrocknen der nassen Stellen muss das Mauerwerk wieder in Ordnung und die Wand verputzt werden. Bei einer Decke ist vielleicht auch eine neue Verkleidung anzubringen, wenn man vorher eine Holzdecke im Raum angebracht hatte. Erst, wenn Feuchtigkeit und Schimmel komplett eliminiert sind, kann man die Wohnung, beziehungsweise die befallene Stelle wieder in den Urzustand bringen. Ein Wasserrohrbruch, ob groß oder klein, ist für die Besitzer der betroffenen Wohnung immer mit einigen Kosten verbunden.